Tradition der Weihnachtspyramide
Die klassische Weihnachtspyramide kommt aus dem ostdeutschen Erzgebirge und ist in der Vorweihnachtszeit als Zimmerschmuck extrem weit verbreitet. Vor allem in Deutschland sieht man die Pyramide in der Adventszeit fast in jedem Fenster. Teilweise gibt es auch deutlich größere Weihnachtspyramiden, die auf öffentlichen Plätzen als Attraktion aufgebaut werden - natürlich auch in der Vorweihnachtszeit. Die Weihnachtspyramide ist mit dem Schicksal aller anderen Weihnachts- und Vorweihnachtsutensilien eng verbunden. Ähnlich wie den Weihnachtsbaum oder den Baumschmuck, die Kerze und andere Dekomaterialien, verschwindet die Weihnachtspyramide nach dem Fest recht schnell wieder in der Abstellkammer und wird erst nach 11 Monaten wieder aufgestellt. Im ostdeutschen Erzgebirge hat die Herstellung der Weihnachtspyramide eine lange Tradition, die auch von der deutschen Teilung nicht unterbrochen wurde. Fast immer ist die Weihnachtspyramide aus Holz gefertigt und mit Kerzen bestückt. Die durch die brennenden Kerzen aufsteigende Luft sorgt dafür, dass sich der stets am Ende angebrachte horizontale Ventilator bewegt. Die Bewegung des Rads treibt auch alle anderen beweglichen Elemente der Weihnachtspyramide an.